Magento 2: Webshop-Software für KMUs & Konzerne

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Ich möchte Ihnen in diesem Guide wichtige und umfassende Informationen zu Magento 2 geben. Zum Beispiel sollen Sie auf dieser Seite herausfinden können, ob es das beste Shop-System für Sie und Ihr Unternehmen ist oder wie man als ProgrammiererIn in Magento 2 einsteigt. Die Seite wird laufend aktualisiert und erweitert, um den Stand im Jahr 2019 festzuhalten.

Was ist Magento 2?

Magento 2 ist eine Shop-Software für mittelkleine HändlerInnen (KMU) bis hin zu internationalen Großkonzernen. Neben einer kostenfreien Open-Source-Variante gibt es eine kostenpflichtige Commerce-Version. Der Vorgänger Magento 1 erschien 2008 und konnte mit über 250.000 in Betrieb befindlichen Installationen zur beliebtesten Shop-Software in diesem Bereich aufsteigen. Version 2 kam Ende 2015 auf den Markt und wird seitdem ca. alle 3 Monate aktualisiert. Neben dem Shop-System sind in den letzten Jahren Zusatz-Angebote von Magento Inc. als optionale Zusatzangebote entstanden, zum Beispiel für die Logistik („Magento Order Management“) oder Business Intelligence („Magento Analytics“).

Für wen ist Magento geeignet?

Um eines gleich vorwegzunehmen: wie jede andere Shop-Software ist Magento nicht für alle Anwendungsfälle, Projekte und Budgets geeignet. Hier ein paar Beispiele für passende und weniger passende Anwendungsfälle.

Gut geeignet ist diese Software, wenn Sie:

  • Ihren Shop für ein KMU oder ein größeres Unternehmen / einen Konzern umsetzen
  • eine sehr flexible Software benötigen, um das Aussehen, Verhalten und die Funktionalität nach Maß an Ihre Anforderungen und die Ihrer KundInnen anzupassen
  • externe Dritt-Systeme (ERP / WaWi, PIM, CRM, Marketing-Lösungen, …) anbinden
  • B2C- und/oder B2B-Kundengruppen ansprechen
  • auch Umsatzzahlen in ein- bis dreistelliger Millionenhöhe erzielen können möchten, ohne dafür automatisch fünf- bis siebenstellige jährliche Lizenz-Kosten abliefern zu müssen
  • Wert darauf legen, dass Sie Ihren Shop auf selbst gewählter Infrastruktur betreiben können und Rechte am Code besitzen (niemand kann Ihnen das System einfach „wegnehmen“ oder „abdrehen“)
  • sich bewusst sind, dass ein erfolgreicher Shop beständige Weiterentwicklung, Pflege und Marketing benötigt
  • vor haben, ein System lange einzusetzen
  • eine Software suchen, die von kleinen bis zu großen Unternehmen skaliert, was Produkte / Kategorien / Aufträge / Kunden / … betrifft
  • ein großes Öko-System bevorzugen (Vermeidung des „Lock-Ins“ wegen einer geringen Anzahl von Dienstleistern)

Weniger gut geeignet ist diese Software, wenn Sie:

  • ein kleineres Budget von einigen hundert oder tausend Euro haben
  • nur ein paar wenige Produkte vertreiben möchten und keine Anbindung an externe Lagerverwaltung, Warenwirtschaftssysteme oder ähnliche benötigen
  • den Shop komplett alleine, ohne eigene ProgrammiererInnen oder Freelancer/Agenturen betreiben möchten

Falls einer oder mehrere dieser Punkte auf Sie zutreffen, dann können Sie unter Umständen trotzdem mit Magento glücklich werden. Hier empfehle ich Ihnen jedoch, sich gründlich mit Alternativen zu beschäftigen, zum Beispiel:

  • Miet-Lösungen bei „Software as a Service (SaaS)“-Anbietern wie Shopify
  • Shop-Plugins, die in beliebte Content-Management-Systeme oder Blog-Software eingebunden werden können, wie WooCommerce

Andere Systeme, über die Sie bei Ihrer Recherche nach der geeigneten Shop-Software stoßen könnten, sind unter anderem Shopware, OXID, oder PrestaShop. Wenn ein Projekt keine komplexen Anforderungen hat, dann wird es sich in der Regel mit Magento oder diesen Alternativen in einem ähnlichen Preisbereich umsetzen lassen. Bei besonderen Erfordernissen muss hingegen genau evaluiert werden, ob das Produkt den Ansprüchen gerecht werden kann.

In beiden Fällen ist es wichtig, gute PartnerInnen für die Umsetzung zu finden und sich genau anzusehen, was für oder gegen das jeweilige System spricht. Offizielle „Darum XYZ“-Seiten sind oft genau das, wonach sie aussehen: Werbematerialien. Seriöse Dienstleister werden Sie darüber aufklären ob es zwingende Gründe für ein bestimmtes System gibt oder ob Ihre Entscheidung davon abhängt, welche Software Ihnen am besten gefällt und welchem Dienstleister Sie am meisten vertrauen.

Editionen

Die Bandbreite von mittelkleinen Unternehmen bis zu großen Konzernen deckt Magento durch die Varianten („Editionen“) seines Produkts ab.

Magento Open Source

Open Source (ehemals „Magento Community Edition“) ist eine lizenzkostenfreie Ausgabe, welche die wichtigsten Funktionalitäten anbietet. Für viele Unternehmen ist diese Version bereits ausreichend. Sie können den Shop auf einem einzelnen Server betreiben oder auch in einem Multi-Server-Setup oder eine Cloud-Umgebung wie Amazon Web Services (AWS) oder der Google Cloud Platform.

Magento Commerce

Commerce (ehemals „Magento Enterprise Edition“) setzt auf der lizenzkostenfreien Version auf und erweitert diese um Funktionen, die von größeren Unternehmen mit ambitionierten Plänen bzw. großen Datenmengen benötigt werden. Dazu zählen unter anderem Kundensegmente, ein Staging-Bereich zur Vor-Ab-Überprüfung von Änderungen, eine bessere Suche mittels Elasticsearch und bessere Skalierbarkeit der Daten. Mehr dazu finden sie in der Feature-Liste von Magento Commerce 2.1.

Entgegen dem Eindruck den man auf der offiziellen Website bekommt kann auch diese Version selbst gehostet werden.

Magento Cloud Commerce

Cloud Commerce (ehemals „Magento Enterprise Cloud Edition“) ist die Cloud-Ausgabe von Magento Commerce und das Rundum-Paket im Portfolio. Hierbei erhält man die kostenpflichtige Version mit integriertem Cloud-Hosting und etlichen weiteren Services:

    • CDN („Content Delivery Network“) und DDoS („Distributed Denial of Service“) Protection von Fastly
    • New Relic APM Pro für Performance Monitoring
    • Blackfire.io für Performance Testing und Performance Profiling

Magento hat sich für diesen Dienst mit platform.sh zusammen getan und bietet eine skalierbare Lösung, die nicht auf den Produktivbetrieb beschränkt ist.

Das heißt: auch Entwicklung, Testing und die Abnahme von Änderungen erfolgen im Cloud-Verbund ohne dass ProgrammiererInnen auf ihre gewohnten Tools verzichten müssen.

Ende August 2018 führte Magento zwei Varianten von Cloud Commerce ein:

Magento Cloud Commerce Starter

Diese Variante enthält die Commerce-Lizenz und das Cloud-Hosting sowie die Integration von Fastly, New Relic und Blackfire. 24×7-Email-Support rundet das Angebot ab.

Die Starter-Edition wird in der Cloud gehostet, jedoch auf gesharten Servern und keiner dedizierten Hardware.

Magento Cloud Commerce Pro

Hier erhalten Sie alle Features der Starter-Version plus:

  • das SaaS-Modul Magento Business Intelligence,
  • eine redundante Drei-Server-High-Availability-Infrastruktur mit dedizierter Hardware und
  • verstärkte Unterstützung bis zum Live-Gang.

Details und Preise entnehmen Sie dem offiziellen Vergleich der Pakete.

Magento in Österreich

Magento ist ein amerikanisches Unternehmen. Aktuell gibt es keine Niederlassung in Österreich. Einige Angestellte leben aber in Deutschland bzw. sind deutsch-sprachig.

Dennoch ist das System in Österreich sehr populär. Aus diesem Grund habe ich im Jahr 2012 das Magento Meetup Austria gegründet (mehr dazu im Hauptartikel).

Wer im Web danach sucht wird schnell herausfinden, dass es in Österreich eine Vielzahl an FreelancerInnen und Agenturen gibt, die Support für diese Software anbieten. Das ist gut, denn es bewahrt HändlerInnen davor, sich zu sehr an einzelne Dienstleister zu binden. Außerdem wird man in jedem Bundesland Dienstleister finden, falls einem das wichtig ist. (Spoiler: meiner Meinung nach sind die Qualifikation und die Chemie zwischen beiden Seiten wesentlich wichtiger als die geographische Entfernung.)

Ich möchte hier keine Wertung vornehmen, wem man sein Webshop-Projekt in die Hände legen sollte, weil ich selbst bei einer Agentur arbeite. Ich will hier ehrlich informieren – das Angebot muss letztendlich für sich sprechen.

Ein paar Hinweise zur allgemeinen Auswahl des richtigen Partners:

  • Freelancer sind oft günstiger in der Umsetzung, weil sie weniger Overhead haben als eine Agentur. Findet man an einen erfahrenen Dienstleister, der die benötigte Kapazität liefern kann, kann man hier tolle Fortschritte machen.
  • Agenturen punkten je nach Größe und Kompetenz in verschiedenen Bereichen: sie können Krankheiten einzelner MitarbeiterInnen oder Lastspitzen besser abfangen, bieten mehr spezialisiertes Wissen in den diversen nötigen Fachbereichen, haben oft Erfahrung mit komplexeren und umfangreichen Projekten und können die dafür nötigen Prozesse und Strukturen bieten.

Was die richtige Wahl ist, hängt somit auch von den eigenen Bedürfnissen und der Erwartungshaltung ab.

Release-Zyklen und Zeitraum der Unterstützung von Versionen

Magento 2.0 wurde am 17. November 2015 veröffentlicht. Der Nachfolger des „originalen“ Magento war über 4 Jahre in Entwicklung. Seitdem werden

  • Minor-Releases (z.B. von 2.2 auf 2.3) mit neuen Funktionen und Verbesserungen bzw.
  • Bugfix-Releases (z.B. von 2.2.6 auf 2.2.7)

veröffentlicht.

Sie sollten Ihre Magento-Installation auf dem aktuellen Stand halten. Dadurch profitieren Sie von Fehlerbehebungen, Geschwindigkeitsverbesserungen und neuen Features. Als Minimum sollte eine aktuell unterstützte Version verwendet werden.

Wie Sie dem verlinkten Artikel entnehmen können, wird Magento Open Source 2.1 bis zum Juni 2019 und Magento 2.2 bis September 2019 (Open Source) bzw. Dezember 2019 (Commerce) unterstützt. Für Magento 2.3 wurde noch kein Support-Ende ankgekündigt,

Welche Neuerungen gibt es?

Magento 2.2

Version 2.2 wurde am 26. September 2017 veröffentlicht. Neben 428 Bugfixes gibt es einige neue Features für HändlerInnen und EntwicklerInnen.

Auf Slideshare finden Sie die Slides einer Präsentation, die ich zu den Neuigkeiten von Magento 2.2 gehalten habe. Ausführlich behandelt ist die Version in „Was ist neu in Magento 2.2?„.

Version 2.2.1 wurde am 7. November 2017 veröffentlicht und enthält neben Security-Patches einige kleinere Verbesserungen sowie die Signifyd Fraud Protection.

Version 2.2.2 ist am 12. Dezember 2017 erschienen und bringt neben 96 Bugfixes besseres Reporting dank Magento Business Intelligence, Magento Shipping, die Integration von dotmailer sowie den „Instant Purachse Checkout“ (bei Amazon auch als „1-Click-Bestellung“ bekannt geworden).

Mit Version 2.2.3 gab es am 27. Februar 2018 ein Sicherheits-Release. In der Commerce-Edition wird nun auch Elasticsearch 5.x unterstützt.

Weitere Artikel zu 2.2:

Magento 2.3

Magento 2.3.0 wurde am 28. November 2018 veröffentlicht. Einen Überblick über die Neuerungen erhalten Sie in Neue Features in Magento 2.3.

Die nächsten Versionen

  • Mit 2.3.1 dürfen wir im ersten Quartal 2019 rechnen, mit 2.3.2 in Q2 und mit 2.3.3 in Q3 2019.

Migration von Magento 1 zu Magento 2

Über den Umstieg von Magento 1 zu Magento 2 kann man viele Worte verlieren. Das habe ich bei diversen Vorträgen im Jahr 2016 gemacht und diesen Talk auch als Artikel-Serie festgehalten:

Headless Magento

Mit Version 2.3 bekam Magento eine GraphQL-Schnittstelle. Damit wird eine Headless-Implementierung von Shops zum ersten Mal sinnvoll möglich.

Magento PWA

Ich unterscheide hier bewusst zwischen „Headless“ und Magento PWA. Warum? Jeder erwähnt PWA weil es ein absolutes Buzzword ist, aber meint nicht umbedingt das, wofür diese Abkürzung steht.

PWA steht für „Progressive Web App“ und steht für eine Sammlung von Technologien und Best Practices.

Viele gehen nicht auf das komplette Feature-Set ein, sondern nur auf einen – zugegebenermaßen wichtigen – Teil der PWAs: in der Regel werden hier Frontend und Backend wesentlich stärker getrennt. Das macht schlanke, moderne und auch sehr individuelle Frontends wesentlich einfacher und kostengünstiger realisierbar als bisher.

Für die Entwicklung einer PWA bietet Magento das PWA Studio an. Das ist ein Tool-Set, mit dem man ein Shop-Oberfläche bauen kann, die im Hintergund mit Magento 2 kommuniziert. Am 21. Februar 2019 wurde PWA Studio 2.0.0 veröffentlicht. Das ist die erste Version, für die Magento eine stabile API garantiert und somit als Grundlage empfiehlt, um mit dem Bauen von PWA-Shops zu beginnen.

Theoretisch kann man mit PWA Studio ein x-beliebiges  Frontend bauen, das komplett von dem losgelöst ist, was man aus der Magento-Welt kennt. Als Orientierung bietet Magento aber selbst ein „Proof of concept„, also eine Beispiel-Implementierung, mit dem Namen Venia. Venia ist also ein Beispiel-Theme für eine PWA, so wie es Luma für einen Standard-M2-Shop ist. Die offizielle Demo für Venia findet man auf veniapwa.com.

Zertifizierungen

Bereits für Magento 1 gab es diverse Zertifzierungen. Mit dem Nachfolger wird das Programm an möglichen Zertifizierungen laufend ausgeweitet. Die aktuelle Liste mit Preisen und Links findet man auf der Magento-U-Seite.

Wozu überhaupt eine Zertifizierung machen?

Man darf nicht unterschätzen: sich in Magento 2 zertifizieren zu lassen, ist wesentlich schwieriger als in Magento 1. Daher sollte man sich zuerst sicher sein, dass es überhaupt Sinn macht, diesen Aufwand auf sich zu nehmen.

Was spricht für eine Zertifizierung?

  1. Man beweist, dass man Kenntnisse für dieses System besitzt.
    Das garantiert potentiellen KundInnen zwar nicht, dass man ein Projekt erfolgreich umsetzen kann, aber es ist ein Hinweis dafür, warum man eine gute Ansprechpartnerin bzw. ein guter Ansprechpartner ist. Man muss für eine Zertifizierung eine gewissen Motivation und ein gewisses Engagement aufbringen.
    Auch dem Arbeitgeber gegenüber hat man damit einen Nachweis. Der profitiert zudem, wenn er mit seinen zertifizierten MItarbeiterInnen werben kann.
  2. Es handelt sich um persönliche Zertifizierungen. Selbst, wenn man Arbeitgeber wechselt: den Nachweis für die Qualifikation nimmt man mit.
  3. Man hat ein gutes Gefühl, weil man etwas geschafft hat und eine offizielle Qualifikation in Händen hält.

Eine Zertifizierung zu haben, schadet sicher aber nicht. Es ist aber auch keine Pflicht. Ich kenne sehr gute EntwicklerInnen und Project ManagerInnen, die nicht daran interessiert sind, Zertifizierungen zu machen. Daher darf das bei der Auswahl der betreuenden Person(en) für eine Kundin bzw. einen Kunden nicht das einzige Kriterium sein. JederR muss für sich entscheiden, ob man sich zertifizieren möchte.

Für den Fall, dass man interessiert ist habe ich hier einige Informationen zusammen gestellt.

Certified Professional Developer

Diese Zertifizierung ist auf Backend-EntwicklerInnen ausgelegt. Der Name ist ein wenig irreführend, denn er klingt nach einer „Full-Stack“-Zertifizierung. De facto ist das eher historischen Gründen geschuldet. Wer diese Prüfung macht, muss sich primär mit Backend-Themen auseinander setzen.

Vinai Kopp hat bei der Mage Titans 2018 in Manchester einen ausgezeichnet Talk darüber gehalten, wie man sich auf diese Prüfung vorbereiten kann:

Wichtig ist, nicht einfach alles auswändig zu lernen, sondern die Prinzipien hinter Magento 2 zu verstehen.

Certified Professional Front End Developer

Diese Entwicklung für Frontend-EntwicklerInnen wird auch in Zeiten von PWA-Projekten noch relevant sein, da viele der abgeprüften Technologien im Backend-Bereich verwendet werden. John Hughes hat sein Team bei FishEye für die Zertifizierung fit gemacht und einen tollen Trainings-Guide herausgeben.

Informationen direkt von Magento

Offizielle Website

Viele Informationen und Case Studies finden Sie auf der offiziellen Website.

Developer Hub

Die allererste Anlaufstelle für Entwickler ist der Developer Hub. Dort finden Sie Neuigkeiten, Ressourcen, Veranstaltungen und vieles mehr zu Magento 2.

Dokumentation

Die Dokumentation befindet sich unter devdocs.magento.com und wird laufend überarbeitet. Hier sind unter anderem Informationen zu finden, wie Magento 2 installiert wird.

Code

Der Source-Code für die kostenlose Version „Open Source“ ist auf GitHub im Repository magento/magento2 zu finden: https://github.com/magento/magento2

Beitragen zu Magento 2

Magento 2 ist – auch, wenn es eine kostenpflichtige Variante mit mehr Modulen gibt – ein Open-Source-Produkt.

Man kann auf viele verschiedene Arten dazu beitragen, dass Magento 2 besser wird. Das Community Engineering Team (CET) von Magento kümmert sich gemeinsam mit dem Maintainer-Team, das aus Community-Mitgliedern bestehht, um die Zusammenarbeit.

Probleme melden

Wer Fehler findet, kann diese auf GitHub in Form von Issues an Magento melden. Wichtig ist, dass der Fehler im Standardumfang von Magento auftritt und das Team das Problem anhand der beschriebenen Schritte nachstellen kann.

Bugs fixen & Verbesserungen einbringen

Man kann über Pull Requests oder kurz „PRs“ zur Entwicklung beitragen. Im Community Dashboard stellt das Community Engineering Team Issues bereit, die explizit für die Bearbeitung vorbereitet sind. Es spricht aber nichts dagegen, Fixes für jedes andere gemeldete oder nicht gemeldete Problem einzureichen. Den aktuellen Stand für bestehende PRs sieht man im Community Pull Requests Dashboard. Wie die Arbeit mit PRs funktioniert, lesen Sie in „How do pull requests for Magento 2 work?„.

Bei Community-Projekten mitmachen

Seit 2018 legt Magento starken Fokus auf Community-Projekte. Hier ist die Community maßgebend an der Entwicklung von Features oder Verbesserungen beteiligt. Das Resultat fließt natürlich in die Open Source Edition ein, ist also für alle kostenlos verfügbar.

Für die Projekte gibt es regelmäßige, öffentlich zugängliche Online-Meetings. Die Termine finden Sie im Community-Kalender. Sie können an den Treffen jederzeit teilnehmen.

Architektur-Entscheidungen mitdiskutieren

Um das Öko-System stärker in das technische Big Picture einzubeziehen, werden Diskussionen zu Architektur-Entscheidungen in einem Architektur-Repository geführt. Manche Diskussionen drehen sich um konkrete Details; andere betreffen weitreichende, langfristige Themen wie die Aufsplittung von Magento 2 in isolierte Service-Komponenten. Jede/r kann sich in die Gespräche einbringen und ihre/seine Meinung einfließen lassen.

Weitere Postings zu Magento 2

Beiträge, die sich mit Magento2 beschäftigen finden Sie unter folgenden Links:

  • Kategorie „Magento 2“:
    Beiträge in der Kategorie haben Magento 2 als zentralen Inhalt.
  • Beiträge mit Schlagwort „Magento 2“:
    hier finden sich Beiträge, die auch, aber nicht nur mit Magento 2 zu tun haben. Ein Beispiel dafür sind die Magento-Neuigkeiten.

 

 

1 Antwort

  1. 18.12.2014

    […] Als Anlaufstelle für meine Informationen rund um Magento 2 dient der neue “Magento 2″-Bereich. […]

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